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Wasserstoff-Mobilität: Die fenaco-LANDI Gruppe setzt auf nachhaltige Technologie

Die LANDI Zofingen baut die erste AGROLA Wasserstoff-Tankstelle. Diese Woche fand der Spatenstich in Zofingen (AG) statt.

Spatenstich Wasserstoff-Tankstelle in Zofingen

Die LANDI Zofingen baut die erste AGROLA Wasserstoff-Tankstelle mit grünem Wasserstoff. Diese Woche fand der Spatenstich in Zofingen (AG) statt. Der Wasserstoff aus erneuerbarer Energie trägt zur Dekarbonisierung des Verkehrs bei und stützt damit die Nachhaltigkeitsstrategie der fenaco Genossenschaft.

Am 2. September 2019 hat in Zofingen (AG) der Spatenstich für die erste Wasserstoff-Tankstelle der AGROLA stattgefunden. Der Bau der Tankstelle wird durch die LANDI Sursee (als Investorin) und die LANDI Zofingen (als Betreiberin der Tankstelle) finanziert. Die Eröffnung der neuen Anlage ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen.

Durch die Inbetriebnahme der ersten Wasserstoff-Tankstelle von AGROLA wird das Angebot von Mobilität aus erneuerbaren Energiequellen ohne CO2-Emissionen ergänzt. «Das bewährte und flächendeckende Tankstellennetz im ländlichen Raum von AGROLA wird durch den Energiespeicher Wasserstoff ergänzt, so dass künftig auch elektrisch angetriebene Brennstoffzellen-Fahrzeuge versorgt werden können», sagt Daniel Bischof, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AGROLA AG.

Die Mobilität auf der Basis von nachhaltig produziertem, grünem Wasserstoff bringt viele Vorteile: Sie hilft bei der Erreichung der Klimaziele im Strassenverkehr und trägt zur Umsetzung der Energiestrategie des Bundes 2050 bei. Tankstellen nehmen rund um die Nutzung und Verbreitung erneuerbarer Energien in der Mobilität eine zunehmende Bedeutung ein. Sie sind das relevante Glied in der Versorgungskette, damit Mobilität aus erneuerbaren Energien, wie grüner Wasserstoff, flächendeckend eingeführt werden kann. Durch den Bau weiterer Wasserstoff-Tankstellen bezweckt AGROLA längerfristig aktiv zur Versorgungssicherheit von Wasserstoff-Fahrzeugen beizutragen.

« Das bewährte und flächendeckende Tankstellennetz im ländlichen Raum von AGROLA wird durch den Energiespeicher Wasserstoff ergänzt. »
Daniel Bischof, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AGROLA AG

AGROLA setzt auf beide Formen des Elektroantriebs: Elektromobilität aus Solarenergie und grüne Wasserstoff-Mobilität. Bei der Elektromobilität wird die Energie aus der Batterie für den Antrieb eines Elektromotors genutzt; bei Wasserstoff-Fahrzeugen hingegen wird mit Hilfe einer Brennstoffzelle Wasserstoff in Strom umgewandelt, der den Elektromotor antreibt. Beide Formen der Elektromobilität produzieren keine schädlichen Emissionen.

fenaco und AGROLA fördern die Wasserstoff-Mobilität

Die fenaco ist, wie auch die AGROLA, Mitglied im Förderverein Wasserstoff-Mobilität. Gegründet wurde der Verein im Mai 2018 von sieben bedeutenden Schweizer Unternehmen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, in der Schweiz ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen zu realisieren. Sie leisten damit die Voraussetzung, dass dereinst Fahrzeuge emissionsfrei betrieben werden können – ein wegweisender Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität in der Schweiz. Der Aufbau soll mit den eigenen Fahrzeugflotten und privatwirtschaftlich innerhalb der kommenden fünf Jahre erfolgen.