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Story

Förderung von ländlichen Arbeitsplätzen

Die fenaco Genossenschaft engagiert sich für wettbewerbsfähige regionale Wirtschaftsstrukturen und eine gute Versorgung im ländlichen Raum.

Die fenaco Genossenschaft engagiert sich für wettbewerbsfähige regionale Wirtschaftsstrukturen und eine gute Versorgung im ländlichen Raum. Mit mehr als 7000 Arbeitsplätzen ausserhalb der Städte schafft sie wichtige Zukunftsperspektiven auf dem Land.  

Mit über 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört die fenaco zu den fünfzehn grössten privaten Arbeitgebern der Schweiz. Diese Zahl löst oft Erstaunen aus. Der Grund dafür ist einfach: Die Arbeitsplätze verteilen sich auf rund 50 verschiedene Geschäfts- und Dienstleistungseinheiten. Viele davon treten auf dem Markt mit ­eigenständigen Markennamen auf. Zu den Bekanntesten gehören die ­Detailhändler Volg und LANDI, der Getränkehersteller Ramseier, der Fleischverarbeiter Ernst Sutter, der Düngerhändler Landor, der Futtermittelhersteller UFA sowie der Energieanbieter Agrola. Der Rückschluss auf die fenaco liegt für Aussenstehende nicht immer auf der Hand.

Regionalität statt Zentralisierung

Anders als andere Grossunternehmen, die ihre Organisation in der Vergangenheit stark zentralisiert haben, setzt die fenaco nicht nur bei den Produkten, sondern auch bei ihren Arbeitsplätzen auf Regionalität. Der Organisationsgrundsatz der fenaco lautet: «So dezentral wie möglich, so zentral wie nötig.» Die organisatorische Aufteilung der Tätigkeiten auf vier Regionen – Westschweiz, Mittelland, Zentral- und Ostschweiz – ist eine bewusste Entscheidung, um den Eigenheiten der verschiedenen Landesteile gerecht zu werden und die Nähe zu den Mitgliedern und zu den Kundinnen und Kunden zu pflegen.

Schaffung beruflicher Perspektiven auf dem Land

Als Genossenschaft der Schweizer Bäuerinnen und Bauern setzt sich die fenaco für die Stärkung des ländlichen Wirtschaftsraums ein. Daraus ergibt sich eine weitere Besonderheit der fenaco als Arbeitgeber: Über 70 Prozent der fenaco Arbeitsplätze befinden sich in Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Weniger als ein Drittel ist in ­urbanen Gebieten angesiedelt. Im Schweizer Durchschnitt ist es genau umgekehrt. Nur 38 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in ländlichen Gebieten. Diesen Kurs will die fenaco auch in Zukunft beibehalten. In ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sie festgehalten, dass der Anteil der fenaco Arbeitsplätze im ländlichen Raum mindestens 1,5 Mal höher sein muss als im Schweizer Durchschnitt. Wichtig ist dabei auch der Nachwuchs. Im Sommer 2019 starteten rund 160 Lernende ihre Ausbildung bei der fenaco. Insgesamt beschäftigt die fenaco derzeit über 500 Lernende in 15 Berufen. Zusammen mit Volg werden sogar über 900 Lernende ausgebildet. Mit diesem Engagement schafft sie wichtige Perspektiven für die Jugendlichen auf dem Land.

Wichtige Investitionstätigkeit

2019 investierte die fenaco über 150 Millionen Franken in die Erweiterung und Modernisierung von Infrastrukturen sowie Sachanlagen. Auch damit stärkt sie den ländlichen Wirtschaftsraum und schafft zusätzliche Arbeitsplätze. Etwa dann, wenn das lokale Gewerbe mit Bauarbeiten und Dienstleistungen betraut wird.

Positive Nebeneffekte

Die Förderung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum hat viele positive Nebeneffekte: Sie erspart den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern lange Pendelstrecken in die städtischen Gebiete und fördert die Lebensqualität. Die Verkehrsinfrastruktur wird entlastet, die Umwelt weniger belastet. Und natürlich wird dadurch die lokale Wertschöpfung gestärkt. Die Förderung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum ist ein zentraler Eckpfeiler für die fenaco.