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Story

Im Einsatz für die Rasenmäherroboter

Rasenmäherroboter fit für den Frühling machen, heisst die Devise. Dafür steht ein spezialisiertes Team im Service Center der LANDI in den Startlöchern: Mehrere tausend Roboter erhalten einen Service oder eine Reparatur. Ein Team-Porträt.

Rund fünfmal mehr Rasenmäherroboter als noch vor fünf Jahren sind im vergangenen Jahr über den Ladentisch der LANDI Läden gegangen. Die steigende Nachfrage fordert auch die Mitarbeitenden des Service Centers der LANDI Schweiz. Denn die Roboter sollten mit einem regelmässigen Service oder mit einer Reparatur in Schuss gehalten werden. Um alle Aufträge zu bewerkstelligen, kümmert sich seit Anfang Jahr ein verstärktes Team ausschliesslich um die fleissigen Gartenhelfer.

In der Rasenmäherroboter-Werkstatt des LANDI Service Centers in Dotzigen (BE) herrscht Mitte Januar Ruhe vor dem Sturm: Die drei Spezialisten Mario Kofmehl, Roland Fabbio und Stefan Gehri erwarten nämlich über 4000 Rasenmäherroboter, die in diesem Jahr einen Service oder eine Reparatur benötigen. «Da wir jedes Jahr mehr Rasenmäherroboter verkaufen, gibt es für uns immer mehr zu tun», erklärt Mario Kofmehl, Teamleiter Rasenmäherroboter-Werkstatt. Zwischen 2017 und 2021 hat sich der Verkauf der Rasenmäherroboter verfünffacht und entsprechend sind auch die Anzahl Serviceaufträge gestiegen

Mario Kofmehl ist im September 2021 zum LANDI Service Center gestossen. Seine Mission: ein Rasenmäherroboter-Team mit eigener Werkstatt für stets zahlreicher werdende Aufträge zu wappnen. Mit Roland Fabbio und Stefan Gehri hat er zwei passenden Spezialisten an seiner Seite: Beide sind langjährige LANDI Service Center Mitarbeiter und kümmern sich bereits seit vielen Jahren um Rasenmäherroboter. «Ich habe schon viele verschiedene Modelle auseinandergenommen und wieder zusammengebaut. Der Unterschied zu früher ist, dass ich mich vom März bis Oktober mit nichts anderem als mit den Rasenmäherrobotern beschäftige», erzählt Roland Fabbio. Sein Kollege Stefan Gehri ergänzt: «Roland konnte die Aufträge rund um die Roboter schlicht weg nicht mehr alleine meistern, weshalb ich mich seit vier Jahren ebenfalls um die Roboter kümmere. Jetzt als Trio schaffen wir die vielen Service- und Reparaturarbeiten noch besser.»

Bis zu 30 Rasenmäherroboter pro Tag
Die Begeisterung an der Technik und am Tüfteln ist die grosse Gemeinsamkeit der drei Spezialisten im Team. «Schon als Bub habe ich Spielsachen auseinandergeschraubt und Töffli frisiert», schmunzelt Roland Fabbio, der viele Jahre als Metallbauer auf Montage gearbeitet hatte, bevor er 2015 zur Gerätewerkstatt des LANDI Service Centers stiess. Es reizte ihn stets besonders, Modelle auseinanderzunehmen, die er zuvor nicht kannte. Auch Stefan Gehri bringt als gelernter Automechaniker die nötige Leidenschaft und Fähigkeiten für das technische Handwerk mit. «Handwerkliches Geschick und ein gewisses Verständnis für Elektronik sind beste Voraussetzung, um einen Rasenmäherroboter auf Vordermann zu bringen. Der Rest ist Learning by Doing», meint Mario Kofmehl, der sich einst als Radio- und TV-Elektriker ausbilden liess, später in der Handy- und danach viele Jahre in der e-Bike-Branche arbeitete.

Im März, wenn Kundinnen und Kunden Frühlingsluft schnuppern, ihre Gartengeräte auswintern und vor dem Einsatz im Garten noch in den Service bringen, wird es langsam eng in der Werkstatt. «Dann ist die Hölle los», sagt Roland Fabbio. Herausfordernd für das Rasenmäherroboter-Trio ist in der Hochsaison das Zeitmanagement: Oberstes Ziel ist es nämlich, dass ein Roboter nicht länger als drei Tage in der Werkstatt steht. Getreu dem Motto des LANDI Service Centers «schnell, einfach und fair». «Bei der Fülle von Geräten, die ab März in die Werkstatt kommen –  bis 30 täglich –, sind drei Durchlauftage schon eine Herausforderung», betont Mario Kofmehl. Nach Eingangsdatum wird ein Rasenmäherroboter nach dem anderen behandelt – sei es für einen rund zweistündigen Service mit Reinigung bis in die kleinsten Ritzen, für ein Software-Update oder für das Ersetzen stumpfer Messer. «Zu den häufigsten Mängel, die wir bearbeiten, gehören defekte Akkus und Displays oder defekte Hauptplatinen», sagt Stefan Gehri. Und Roland Fabbio ergänzt: «Besitzerinnen und Besitzer von Rasenmäherrobotern können ihren Geräten bereits zuhause Gutes tun. Und zwar, indem sie die Geräte nach Gebrauch mit einem weichen, feuchten Lappen abwischen. Nach der Rasenmähzeit im Herbst, spätestens im Winter, ist Zeit für den jährliche Service bei uns.»

Umzug in eine grössere Werkstatt
Noch befindet sich die Rasenmäherroboter-Werkstatt in einem Holzaufbau mitten in der sogenannten Triage-Halle. Über 60 000 Service-Aufträge pro Jahr laden Lastwagen von LANDI Läden aus der ganzen Schweiz dort ab. Zwei Mitarbeiter des LANDI Support Service Centers teilen die Ware den Werkstätten für Velos, Roller, Haushaltsgeräte, Gartengeräte oder eben für Rasenmäherroboter zu und sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden konstant mit Arbeit versorgt sind. Mario Kofmehl und sein Team nehmen den Auftrag im Auftragstool entgegen, prüfen, ob das richtige Gerät erfasst worden ist, erstellen eine Diagnose und bei Bedarf einen Kostenvoranschlag und holen das passende Ersatzteil aus dem Lager mit rund 500 Artikeln. Nach Abschluss der Arbeiten richten sie den Rasenmäherroboter für die Spedition her. «Bei uns machen alle alles. So kommen wir bei Abwesenheiten eines Teammitglieds nicht in die Bredouille», so Mario Kofmehl. Es steht aber schon fest, dass das Trio mehr Platz und weitere Unterstützung erhält: Noch in diesem Frühling darf das Team in eine grössere Werkstatt umziehen. Dann werden zwei weitere Mitarbeiter aus der Gerätewerkstatt, die mit ihrer spezialisierten Arbeit für Sprudelbäder ebenfalls ein Flair für technische Ware haben, dazu stossen und in Spitzenzeiten auch bei den Rasenmäherrobotern mitanpacken.

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Schnell, einfach und fair

Das Team der Rasenmäherroboter-Werkstatt ist im LANDI Service Center beheimatet, das sich zentral in Dotzigen (BE) befindet. Dort sind auch die Werkstätte für Velos und e-Bikes, für Roller, Haushaltsgeräte und Gartengeräte untergebracht. Die über 55 Werkstatt-Mitarbeitenden bearbeiten insgesamt über 60 000 Service- und Reparaturaufträge pro Jahr. «Über unseren guten, schnellen und umfassenden Service können wir uns differenzieren», betont Matthias Friedli, Leiter Service Center. Dies ist nicht nur dank der qualifizierten Mitarbeitenden möglich, sondern auch wegen des eigenen Ersatzteillagers mit 11 500 Ersatzteilen.

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