Der Hitzesommer 2026 stellt viele Schweizer Landwirtschaftsbetriebe vor grosse Herausforderungen. Zur Entlastung entrichtet die fenaco ihren Mitglied-Landwirtinnen und Mitglied-Landwirten einen ausserordentlichen Trockenheitsbeitrag. Die Agrargenossenschaft stellt CHF 7,2 Mio. dafür bereit. Gleichzeitig engagiert sie sich für die verlässliche Versorgung mit Produktionsmitteln und investiert langfristig in eine klimaresiliente Landwirtschaft.
Die anhaltende Hitze und Trockenheit haben in weiten Teilen der Schweizer Landwirtschaft zu markanten Ertragsausfällen und höheren Produktionskosten geführt. Zur Entlastung hat die fenaco entschieden, einen ausserordentlichen Trockenheitsbeitrag zu entrichten. Der Beitrag wird über die fenaco Erfolgsbeteiligung ausbezahlt. Mit diesem Instrument beteiligt die Agrargenossenschaft aktive Mitglied-Landwirtinnen und Mitglied-Landwirte seit 2018 direkt an ihrem Erfolg. Der einmalig entrichtete Trockenheitsbeitrag beläuft sich auf insgesamt rund CHF 7,2 Mio. Mehr als 13 000 Betriebe profitieren davon. Registrierte Mitglieder erhalten je nach Umsatz, den sie im Agrarbereich ihrer LANDI machen, einen Trockenheitsbeitrag zwischen CHF 100.– und CHF 2000.–. Der Trockenheitsbeitrag wird den Landwirtschaftsbetrieben via die LANDI in den kommenden Monaten gutgeschrieben.
Versorgungsauftrag und langfristige Klimaresilienz im Fokus
Die fenaco Genossenschaft unterstützt die Landwirtschaft bei der Bewältigung der Folgen des Hitzesommers auf verschiedenen Ebenen. Im Zentrum steht der genossenschaftliche Kernauftrag:
- die verlässliche Versorgung der Landwirtschaft mit Produktionsmitteln (z. B. Futtermittel, Saatgut, Dünger),
- die Abfederung der Preissteigerungen bei den Produktionsmitteln aufgrund der hohen Nachfrage und der gestiegenen Logistikkosten,
- das Engagement für angemessene Produzentenpreise entlang der Wertschöpfungskette.
Um die Klimaresilienz der Schweizer Landwirtschaft langfristig zu stärken, investiert die fenaco in die Innovation. In den vergangenen fünf Jahren hat sie insgesamt rund CHF 20 Mio. für Forschung und Entwicklung eingesetzt.
«Der Trockenheitsbeitrag ist einer von mehreren Puzzlesteinen, mit denen wir den genossenschaftlichen Auftrag gegenüber unseren Mitgliedern in dieser ausserordentlichen Situation wahrnehmen. Er ergänzt unsere Anstrengungen für eine verlässliche Versorgung mit Produktionsmitteln sowie unsere langfristigen Investitionen in die Klimaresilienz der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft», so Michael Feitknecht, Vorsitzender der Geschäftsleitung der fenaco Genossenschaft.