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Story

Landwirtschaft erleben, spüren und verstehen

Der grosse Aufwand für die Herstellung von Lebensmitteln ist nur wenigen bekannt. Genau da setzt Volg an: Gross und Klein erleben in den fünf Volg Naturena Erlebniswelten den Alltag von Bauernfamilien.

Der grosse Aufwand für die Herstellung von Lebensmitteln ist nur wenigen bekannt. Genau da setzt Volg an: Gross und Klein erleben in den fünf Volg Naturena Erlebniswelten den Alltag von Bauernfamilien. Das fördert das Verständnis für die Landwirtschaft und vermittelt naturnahes Wissen.

Was Landwirtinnen und Landwirten ein wissendes Schmunzeln entlockt, bringt viele Eltern und manche Lehrpersonen in Erklärungsnot: «Wie lange dauert es, bis ein Obstbaum Früchte trägt? Warum trommelt ein Kaninchen mit den Hinterläufen auf den Boden? Wie viele Liter Milch gibt eine Kuh pro Tag?» Diese Fragen sind wichtig, denn der natürliche Wissensdurst von Kindern und Jugendlichen über Flora und Fauna ist wertvoll. Ebenso wie das wachsende Interesse der nichtlandwirtschaftlichen Bevölkerung am Landleben oder die zunehmende Neugier von Büroangestellten für die Agrarpro duktion.

Den Bauernhofalltag selbst erleben
An der Landwirtschaft interessierte Menschen können auf verschiedenste Informationsquellen zurückgreifen, um ihren Wissensdurst zu stillen; oft benötigen sie dafür nur einen Laptop samt Internetzugang. Was Volg, ein Tochterunternehmen der fenaco, mit den Naturena Erlebniswelten bietet, geht in eine andere Richtung: den landwirtschaftlichen Alltag selbst erleben. Nah an der Natur und direkt auf dem Bauernhof. Das Eintauchen in diese Welten umfasst drei Komponenten: Erlebnishöfe zum Kennenlernen des landwirtschaftlichen Alltags, Sinnespfade zum Erleben von Sinneseindrücken und Naturprojekte zum Verstehen von ökologischen Zusammenhängen.

Bleibt die Frage: Warum engagiert sich ein Detailhändler für dieses Thema? Ganz einfach: Weil Volg auf dem Land stark verankert ist. Weil die enge Bindung zur Schweizer Landwirtschaft für Volg essenziell ist. Weil die Zusammenarbeit mit den LANDI Genossenschaften unverzichtbar ist – und weil Volg über 75 Prozent seines Umsatzes mit Erzeugnissen erzielt, die in der Schweiz hergestellt wurden. Bei vielen Produkten setzt der Detailhändler ausschliesslich auf Schweizer Erzeugnisse, darunter Eier oder Frischfisch. Diese Swissness wird verstärkt durch Spezialitäten von lokalen Produzenten aus dem eigenen oder einem angrenzenden Dorf: Je nach Saison werden etwa 10 000 solcher Produkte von gut 3000 lokalen Produzentinnen und Produzenten unter dem Label «Feins vom Dorf» in den rund 600 Volg-Läden angeboten.

Nur: Wie entstehen diese Lebensmittel? Und worin liegen die Herausforderungen für die Bauernfamilien? Antworten auf diese und weitere Fragen findet man bei einem Besuch auf den fünf Volg Naturena Erlebnishöfen. Sie machen die Landwirtschaft für die ganze Familie spür- und erlebbar: Die Gäste erfahren, woher die Lebensmittel, die sie im Laden kaufen, stammen. Sie sehen, wie viel Arbeit dahintersteckt, um sie zu produzieren. Und sie können auch selbst mit anpacken, ganz nach dem Motto erleben ist eindrücklicher als lesen und mitmachen ist spannender als zuschauen.

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Volg Naturena Erlebniswelten

Seit fast 20 Jahren bietet Volg mit seinen Volg Naturena Erlebniswelten ein aktives und vielseitiges Freizeitangebot für Familien und naturbegeisterte Menschen. Dort werden auch regelmässig Kurse, Workshops und Veranstaltungen zu kreativen oder handwerklichen Themen durchgeführt. Die Bauernfamilien sind zudem Gastgeber für verschiedene Veranstaltungen. Die fünf Erlebniswelten befinden sich im Werdenberg (SG), Fricktal (AG), Zugerland (ZG), Seebachtal (TG) und Seeland (BE).

Weitere Informationen: www.naturena.ch.

Inwiefern profitieren die Landwirte?
Philipp Hotz, 32, betreibt den Volg Erlebnishof «Hotzenhof» in Baar im Zugerland. Neben Obst-, Beeren- und Weinanbau beherbergt die Bauernfamilie zahlreiche Kleintiere und veranstaltet Events aller Art. Dass sich die Gäste für seine Arbeit interessieren, ist für den Landwirt ein echter Mehrwert. Denn: «Manche Menschen haben völlig falsche Vorstellungen vom Arbeitsalltag eines Bauern. Wenn sie nach einem Tag auf dem Erlebnishof in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren, sehen sie unseren Alltag mit anderen Augen.»

Indem die Volg Naturena Erlebnishöfe den direkten Kontakt zu den Bauernfamilien ermöglichen, fördern sie das Verständnis für die landwirtschaftliche Tätigkeit – und helfen nicht zuletzt, Antworten auf allerlei Fragen zu geben, die Gross und Klein, Alt und Jung und letztlich alle an der Landwirtschaft interessierten Menschen stellen. 

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Ohne Wissen kein Mehrwert

Produkte aus der Schweiz nehmen bei Volg seit jeher einen hohen Stellenwert ein. Über 75 Prozent des Umsatzes erzielen wir mit Produkten, die in der Schweiz hergestellt werden. Unser Lebensmittelsortiment weist sogar einen Schweiz-Anteil von über 85 Prozent des Umsatzes aus. Das ist Branchenrekord.

Aber warum ist diese Swissness für Volg so wichtig? Als Tochter der fenaco Genossenschaft ist Volg mit der Schweizer Landwirtschaft traditionell sehr stark verbunden. Wir sorgen dafür, dass die wertvollen Schweizer Agrarprodukte in Form von genussfertigen Lebensmitteln zu den Kundinnen und Kunden gelangen. Denn das generiert einen Mehrwert für alle Beteiligten, insbesondere natürlich für die Bauernfamilien in der Schweiz. Leider ist dieser Mehrwert vielen Menschen nicht bewusst. Manche sind so weit von der Landwirtschaft entfernt, dass sie nicht mehr wissen, wie ein Lebensmittel entsteht. Hier setzen wir mit den fünf Volg Naturena Erlebniswelten direkt an und stärken für die nichtlandwirtschaftliche Bevölkerung das Wissen rund um die Lebensmittelproduktion. Auf den Erlebnishöfen zeigen die Bauernfamilien unter anderem, woher die Lebensmittel stammen und wie viel Arbeit in deren Herstellung steckt. Mit Volg Naturena leisten wir einen Beitrag, damit die Bevölkerung ihren Bezug zur Schweizer Landwirtschaft bewahren kann, sodass auch künftig mit Überzeugung hochwertige Schweizer Lebensmittel gekauft werden.

Philipp Zgraggen 
Mitglied der Geschäftsleitung fenaco und Leiter Division Detailhandel

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