Im Rahmen von fenaco Engagement haben wir zusammen mit der Schweizer Berghilfe zur Modernisierung der Seilbahn Sittlisalp beigetragen. Die Seilbahn ermöglicht den Betrieb von neun alpinen Landwirtschaftsbetrieben auf der Zentralschweizer Alp.
Die Sittlisalp oberhalb von Unterschächen (UR) gehört zu den bedeutendsten Alpgebieten der Zentralschweiz. Auf rund 300 Hektaren bewirtschaften neun Landwirtschaftsbetriebe die Alp. Mit ihren 197 Kühen werden pro Saison rund 27 Tonnen Käse sowie weitere Milchprodukte direkt in der Alpkäserei hergestellt – eine wichtige Wertschöpfung für die bäuerlichen Familien und die ganze Region. Damit diese Alp auch künftig erschlossen bleibt, wurde die bestehende Seilbahn erneuert, die ursprünglich 1955 in Betrieb genommen und 1998 schon einmal modernisiert wurde. Die fenaco hat das Projekt im Rahmen ihres Programms fenaco Engagement gemeinsam mit der Schweizer Berghilfe mitfinanziert.
Für die Bewirtschaftung der Alp ist die Seilbahn unverzichtbar. Sie stellt den schnellen Zugang für die Alpgenossenschaft her und ermöglicht den Transport der Milch und der Käseprodukte. Auch Touristen zählen auf die Transportmöglichkeit. Nach über zwei Jahrzehnten Betrieb war eine umfassende Modernisierung nötig, um neue Sicherheitsvorgaben zu erfüllen und den Automatikbetrieb zu ermöglichen.
«Die Erneuerungsarbeiten erhöhen die Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Seilbahn. Sowohl für die Älplerfamilien wie auch für die Wandernde», sagt Robert Briker, Präsident der Seilbahngenossenschaft Sittlisalp. Dies bestätigt auch Betriebsleiter Werner Arnold, der jede Komponente dieser Seilbahn bis ins Detail kennt. Für die Landwirtinnen und Landwirte auf der Alp ist die Seilbahn entscheidend. «Sie gewährleistet die Versorgung der Alp und erleichtert unsere Arbeit enorm», erklärt der Älpler Heiri Arnold.
Auch für die regionale Entwicklung ist die Seilbahn bedeutend. Dank der Seilbahn ist Tourismus während des ganzen Jahres möglich. Zudem trägt sie zur lokalen Wertschöpfung– vom Milchtransport über die Käseproduktion bis hin zum Verkauf im regionalen Detailhandel, wie etwa in der LANDI Uri. «Unsere LANDI ist eng mit den Älplerfamilien verbunden. Die Seilbahn ist für die Produktion und Vermarktung der Alpprodukte zentral», betont Theo Kempf, Geschäftsführer der LANDI Uri.
Für die fenaco ist das Engagement ein wichtiger Ausdruck ihres genossenschaftlichen Auftrags. «Wir fördern Infrastruktur, die direkt zur Wertschöpfung unserer Mitglieder beiträgt. Das Projekt auf der Sittlisalp ist ein gutes Beispiel dafür», sagt Stefan Epp, Leiter Region Zentralschweiz und Departement Infrastrukturen der fenaco. Die Erneuerung der Seilbahn Sittlisalp ist ein starkes Zeichen für eine lebendige Landwirtschaft im Berggebiet – und für eine Region, die von ihrem starken Zusammenhalt lebt.
fenaco Engagement
Die Partnerschaft mit der Schweizer Berghilfe ist Teil des Programms fenaco Engagement. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Wertschöpfung in den Berggebieten zu stärken, attraktive Arbeitsplätze in Randregionen zu erhalten und die Pflege der alpinen Kulturlandschaft zu sichern. Mehr Informationen gibt es hier: www.fenaco.com/engagement