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«Ich will Teil der Lösung sein»

Die Ausbildung bei Halag Chemie verbindet ein familiäres Umfeld mit vielfältigen Entwicklungs- und Wechselmöglichkeiten innerhalb der fenaco-LANDI Gruppe.

In der Spedition muss es oft schnell gehen. Waren werden bereitgestellt, Termine müssen eingehalten werden, überall ist Bewegung. Mittendrin Luca Greuter. Doch auch wenn der Alltag hektisch ist, gibt es etwas, wofür sich der 29-Jährige bewusst Zeit nimmt: die Lernenden. Denn Luca weiss aus eigener Erfahrung, wie prägend die ersten Jahre im Berufsleben sein können.

Vor zwölf Jahren stand er selbst als Lernender bei Halag Chemie am Anfang seiner beruflichen Laufbahn: Luca Greuter, stellvertretender Leiter Spedition, bildet heute die Lernenden Logistik bei Halag Chemie aus und absolviert nebenbei einen Master in Supply Chain Management. Dass er dem Unternehmen bis heute treu geblieben ist, hat viel damit zu tun, was ihn schon während seiner Lehre begeistert hat: die Vielfalt.

«Wir haben bei Halag Chemie die ganze Wertschöpfungskette – von der Produktion über die Lagerung bis zur Verteilung», erzählt Luca. So bekommen Lernende nicht nur einzelne Arbeitsschritte mit, sondern verstehen, wie alles zusammenspielt. «Genau das fand ich schon während meiner eigenen Lehre mega spannend. Die Arbeit ist abwechslungsreich und wird nie eintönig.»

Nach seiner Berufslehre bildete sich Luca weiter und übernahm Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Sein Weg zeigt auch, welche Möglichkeiten die fenaco-LANDI Gruppe bietet: Man startet in einem überschaubaren, familiären Betrieb und ist gleichzeitig Teil eines grossen Netzwerks. Für junge Menschen, die direkt aus der Schule kommen, sei das eine ideale Kombination, meint Luca. «Bei uns kennt man sich, die Wege sind kurz und du bist nicht einfach irgendeine Nummer. Gleichzeitig hast du später viele Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln oder innerhalb der fenaco in einen anderen Bereich zu wechseln.»

Begleiten, fordern und Vertrauen geben

Seit rund eineinhalb Jahren ist Luca selbst Berufsbildner und betreut aktuell drei Lernende. Wie gross der Schritt von der Schule ins Berufsleben sein kann, weiss er aus eigener Erfahrung. Plötzlich gelten feste Arbeitszeiten, Verantwortung kommt dazu und Schule und Betrieb müssen unter einen Hut gebracht werden. Umso wichtiger ist ihm eine Begleitung, die Sicherheit gibt und gleichzeitig zur Selbstständigkeit ermutigt.

Gerade in der Logistik können Lernende früh Verantwortung übernehmen. Für Luca bedeutet das aber nicht, sie einfach machen zu lassen. «Am Anfang braucht es Leitplanken. Und es braucht jemanden, der sich Zeit nimmt.» Genau das motiviert ihn an seiner Rolle als Berufsbildner: Junge Menschen dabei zu unterstützen, Schritt für Schritt sicherer und selbstständiger zu werden. «Ich möchte Teil der Lösung sein und nicht Teil des Problems», sagt er. Für ihn heisst das: zuhören, Vertrauen schenken und gemeinsam herausfinden, was jemand braucht, um weiterzukommen.

«Spass vor Arbeit»

Was die Lernenden dabei erwartet, ist ein vielseitiger Arbeitsalltag. In der Logistik bei Halag Chemie geht es darum, Waren richtig zu lagern, Aufträge vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass die Produkte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Dafür braucht es Genauigkeit, Tempo und den Überblick – gerade dann, wenn mehrere Dinge gleichzeitig laufen. Lucas Motto dazu lautet: «Spass vor Arbeit.» Denn für ihn gehören Freude und gute Leistung zusammen. «Wenn dir etwas nicht gefällt, müssen wir darüber sprechen. Und wenn sich nichts verändert, müssen wir schauen, was wir verändern können.»

Wer bei Halag Chemie eine Ausbildung beginnt, muss deshalb noch nicht alles können oder bereits einen fertigen Plan fürs Berufsleben haben. Gefragt sind Neugier, die Bereitschaft anzupacken und der Mut, Fragen zu stellen. Alles Weitere kommt Schritt für Schritt.

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