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Engagement

Mit seinem Positionspapier und Aktionsplan vom 1. April 2015 erinnert der Bundesrat die Unternehmen an ihre gesellschaftliche Verantwortung und fordert, dass diese  überall, wo sie aktiv sind, für die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf Gesellschaft und Umwelt einstehen. Die fenaco begrüsst diese Initiative für mehr Corporate Social Responsibility und unterstützt mit dem «fenaco Engagement» deren Ziele. Neu wird sie eine Auswahl ihrer entsprechenden Aktivitäten auf diesem Webportal publizieren. Damit und mit den Daten, Fakten und Grundlagen zur Nachhaltigkeit legt die fenaco Rechenschaft über die soziale und ökologische Verantwortung ab, die sie mit Forschungs- und Förderprojekten, aber auch mit sozialen und ökologischen Offensiven, die über ihre reguläre Geschäftstätigkeit hinausgehen, zusätzlich wahrnimmt. Beachten Sie dazu auch die sieben Schwerpunkte der Nachhaltigkeit.

Unterstützung für Kundinnen und Kunden mit Handicap

Die Detailhandelsgeschäfte der fenaco-Gruppe möchten unseren Kundinnen und Kunden ein optimales Einkaufserlebnis mit ausgezeichnetem Service bieten – selbstverständlich auch unseren Kunden mit Handicap.

Strom aus 100% Wasserkraft

Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsengagements hat sich die in Gossau ansässige Ernst Sutter AG dazu verpflichtet, ab Januar 2017 alle sechs Betriebsstätten sowie ihre zwei Auslieferplattformen ausschliesslich mit Strom aus Wasserkraft zu betreiben. Damit setzt die international tätige Fleischverarbeiterin voll und ganz auf die nachhaltige Energie aus Wasserkraft. Deren Produktion ist CO2-neutral und verursacht keinen Treibhauseffekt.

Für CO2-neutrale Brennstoffe

AGROLA wird Ende 2017 in Moudon und Münchenbuchsee zwei neue Umschlagslager für Holz-Pellets in Betrieb nehmen können. Am 30. Januar 2017 lud die Schweizer Marktführerin im Vertrieb von Holz-Pellets zum Spatenstich nach Münchenbuchsee. Auf einer Fläche von rund 2000 m² wird das erste eigene AGROLA Holz-Pellets-Umschlagslager mit zwei Silos à 490 Tonnen Kapazität entstehen. Mit dem Bau der beiden Umschlagslager investiert die fenaco-Tochter erneut über 4 Mio. Franken für den effizienten Vertrieb dieses erneuerbaren Energieträgers.

RAMSEIER für fairen Handel

Die RAMSEIER Suisse AG, eine Geschäftseinheit der fenaco Genossenschaft, produziert seit langen Jahren Obst- und Fruchtsäfte in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Kürzlich sind die beiden RAMSEIER Premium-Säfte, der Orangensaft und der Multivitaminsaft, mit dem Max Havelaar-Gütesiegel ausgezeichnet worden..

Spenden für einen guten Zweck

Nachhaltige Entwicklung umfasst neben wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und ökologischer Verantwortung auch gesellschaftliche Solidarität. Entsprechend unterstützen verschiedene Unternehmen der fenaco Genossenschaft karitative Organisationen. RAMSEIER Suisse etwa, führender Schweizer Obstsaftproduzent, unterstützt die Ronald McDonald Kinderstiftung jedes Jahr mit einer finanziellen Spende. Seit 2013 stellt das Unternehmen überdies Gratisgetränke für verschiedene Sommerlager von Jugendvereinen zur Verfügung...

Forschungszusammenarbeit mit Agroscope

Für den Ausbau und die Intensivierung ihrer Forschungszusammenarbeit haben die fenaco und Agroscope am 27. Oktober 2016 einen Rahmenvertrag unterzeichnet. Erste gemeinsame Projekte starten in den Bereichen Obstbau, Gemüsebau und Getreidesaatgut. Mit der Zusammenarbeit von Agroscope und fenaco unter dem Titel «Mehrwert Schweizer Landwirtschaftsprodukte» sollen Forschungsresultate zu Innovationen in der Praxis führen. Ein erstes Projekt befasst sich mit der Optimierung des Pflanzenschutzes im Obstbau. Ohne einen gezielten Pflanzenschutz mit biologischen oder konventionellen Methoden geht ein beträchtlicher Teil der Ernte verloren...

Verschwendung von Lebensmitteln minimieren

Die fenaco setzt auf «Food Bridge», eine erste webbasierte Spendendatenbank für einwandfreie Lebensmittel in der Schweiz. Food Bridge wurde im Oktober von der Organisation Schweizer Tafel lanciert. Sie trägt zur Reduktion von Food Waste in der Lebensmittelindustrie und im Handel bei. Dies, indem einwandfreie, überschüssige Lebensmittel armutsbetroffenen und benachteiligten Menschen in der Schweiz gespendet anstatt weggeworfen werden. Die von der Hilfsorganisation Schweizer Tafel realisierte Datenbank ist seit dem 21. Oktober online. "Die "Food Bridge" funktioniert mit geringem Aufwand wie eine Börse: Angebote werden online gestellt und Hilfsorganisationen...

fenaco Engagement auf der Zettenalp

2016 refinanziert die fenaco Genossenschaft einen namhaften Beitrag der Schweizer Berghilfe an den Neubau eines Alpstalls sowie einer Käserei auf der «Unteren Zettenalp» ob Siegriswil (BE). Dies, weil die Berggenossenschaft Untere Zettenalp das Projekt nicht mit eigenen Mitteln alleine stemmen kann. Die alte Käserei am offenen Feuer ist in die Jahre gekommen und lässt keine effiziente Käseproduktion mehr zu. Der Stall entspricht nicht mehr den heutigen Tierschutzvorschriften und ist für Alppersonal und Tiere eine Zumutung. Ein Augenschein vor Ort Ende Juni zeigte den grossen Einsatz der 29 Mitglieder dieser Berggenossenschaft, die einen beachtlichen Teil der Renovierungskosten...

Erfolgreiche Suche nach Energiesparpotenzial

Im Rahmen der seit zwei Jahren laufenden Offensive «Fit für die Zukunft» starten diesen Herbst die ersten Energieffizienzkurse der fenaco. Sie werden vom Bereich «Energie und Umwelt» angeboten. Rund 200 Mitarbeitende haben sich in einer ersten Runde für den Besuch dieser Kurse angemeldet. Knapp die Hälfte davon sind Führungskräfte. Ziel der beiden Lehrgänge «Energieeffizienz ist Führungssache» und «Energieeffizienz in der Praxis» ist es, die Teilnehmer für das Energiesparpotenzial in ihren Betrieben zu sensibilisieren. Mit «Fit für die Zukunft» hat sich die fenaco Genossenschaft zum Ziel gesetzt, in den nächsten zehn Jahren die Energieeffizienz um jährlich 2 Prozent zu steigern. Deshalb...

Für innovative Lebensmittelproduktion

Der Cluster Food & Nutrition unterstützt seine Mitglieder in ihren Innovationsbestrebungen bei der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln. Die Vision, die dahinter steht: Man will das Wissen über Ernährung und Gesundheit mit dem Know-how neuer Technologien verbinden. Dies unter Berücksichtigung einer nachhaltigen, die Ressourcen schonenden Entwicklung. Die fenaco Genossenschaft findet das gut und wird sich aktiv an der Verwirklichung der Mission des im November 2015 gegründet Clusters beteiligen. Deshalb ist sie diesem bereits im Frühjahr 2016 beigetreten. Das Engagement der fenaco geht vor allem dahin, das Know-how unter den Cluster-Mitgliedern zu fördern und die...

Produktionsförderung Bio-Mostäpfel

Die RAMSEIER Suisse AG setzt sich engagiert für den Erhalt von Hochstammobstbäumen ein. Das Tochterunternehmen der fenaco Genossenschaft unterstützt seit 2014 das Projekt «Produktionsförderung Bio-Mostäpfel» von BIOSuisse finanziell. Dieses will den Anbau von Knospe-Verarbeitungsobst auf Hochstammbäumen durch verschiedene Massnahmen fördern, denn die Fläche von Biomostapfelbäumen soll weiter ausgebaut werden. Entsprechend werden Neupflanzungen mit geeigneten Sorten unterstützt und die Umstellung von konventionellen Hochstammbetrieben auf Bio gefördert. Ergänzend zum Engagement für Bio-Mostäpfel bietet die RAMSEIER Aachtal AG für ihre...

Engagement für die Berufsbildung

Die Talente der Landwirtschaft von morgen heissen seit dem 4. September Michael Messerli, Mathurin Gisel und Christian Steimer. Im Rahmen der AgriSkills 2016 auf dem Areal der Agrilogie Grange-Verney in Moudon (VD) haben sich diese drei Schweizer Meister unter den 44 Jugendlichen durchgesetzt, welche ihre Ausbildung 2015 oder 2016 in der Landwirtschaft abgeschlossen haben. Drei Kategorien bildeten diese schweizerische Meisterschaftsausgabe einzig für das Berufsfeld Landwirtschaft, nämlich Landwirt, Winzer und Weintechnologe. Die fenaco Genossenschaft gratuliert den erfolgreichen Meistern herzlich. Sie unterstützte den in der Schweiz erstmals durchgeführten Wettbewerb als Hauptsponsorin, weil...

Solaranlage für 440’000 kWh Strom

Die fenaco-LANDI Gruppe nimmt laufend neue Photovoltaikanlagen auf ihren Dachflächen in Betrieb. So hat nun Jahre nach ihrer Eröffnung auch die Volg-Verteilzentrale in Oberbipp eine eigene Solarstromanlage. «Wir waren uns schon bei der Bauplanung 2010 der idealen Gebäude-Verhältnisse für Photovoltaik bewusst, erachteten die damals verfügbaren Technologien aber als zu wenig ausgereift», erinnert sich Erich Ackermann, Leiter des Frischdienst Oberbipp. Heute gibt es auf dem Dach des Betriebs dafür etwas vom Modernsten, was Photovoltaik bieten kann: Mit 1512 Panels auf 2500 m2 liefert die Anlage rund 440’000 kWh Strom im Jahr und deckt damit einen Drittel des eigenen... 

Energie -und Klimacheck für Landwirte

Die Schweizer Landwirtschaft braucht Energie. Effiziente Energienutzung eröffnet den Bauern ein entsprechend grosses Sparpotential. Zudem sind Landwirtschaftsbetriebe hervorragend geeignet für die Produktion von erneuerbaren Energien. Aus diesen beiden Gründen unterstützt die fenaco Genossenschaft den von AgroCleanTech entwickelten Energie- und Klimacheck für Landwirte.In diesem interaktiven Webtool finden Bäuerin und Bauer hilfreiche Informationen und Berechnungsinstrumente zu einer effizienten Energienutzung je nach Betriebszweig. Damit helfen die Landwirtschaftsbetriebe einerseits mit, den Klimaschutz in der Schweiz voranzutreiben. Andererseits zahlen...

fenaco fördert Forschung

Die fenaco Genossenschaft unterstützt seit 2016 mittels Donation an die ETH Zürich Foundation die neu geschaffene ETH-Professur für Molekulare Pflanzenzüchtung. Dies in der Überzeugung, dass damit ein relevanter Beitrag für die Zukunft der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft geleistet werden kann. Während weltweit die Züchtung der wichtigsten Pflanzenarten mehrheitlich in den Händen von Agro-Chemie-Konzernen liegt, haben sich in der Schweiz öffentlich finanzierte Züchtungsprogramme in ihren Nischen bisher erfolgreich behauptet. Die Zusammenarbeit der fenaco Genossenschaft mit der ETH Zürich ist langfristig ausgelegt. Kürzlich wirkte die fenaco in der Neulancierung des...

Schweizer Rüebli fördern Biodiversität

Um die Umweltbelastung bei der Nahrungsmittelproduktion wirksam zu verringern und somit die Artenvielfalt zu unterstützen, hat SV Schweiz ein Joint Venture mit den Partnern frigemo, einem Unternehmen der fenaco Genossenschaft, WWF Schweiz und IP-SUISSE ins Leben gerufen. Das Ergebnis: Im Sommer 2016 kommen nun zum ersten Mal Rüebli, die vollumfänglich dem IP-SUISSE-Standard entsprechen, auf den Schweizer Markt und damit in die SV Restaurants wo durchschnittlich 250 Tonnen Rüebli von den Gästen in den SV Personalrestaurants und Mensen pro Jahr gegessen werden. IP-SUISSE ist eine Vereinigung von 20‘000 Bäuerinnen und Bauern, die auf ihren Familienbetrieben umweltschonend...

1 Milliarde in die Schweiz investiert

Gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen heisst für Unternehmen in erster Linie Arbeitsplätze schaffen und investieren. Die fenaco Genossenschaft investierte im vergangenen Jahr 168 Mio. Franken, fast ausschliesslich in der Schweiz und vorwiegend im ländlichen Raum. Dies in einer Zeit, da viele Firmen ihre Kosten ins günstigere Ausland verlagern. Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass das Investitionsjahr 2015 keine Ausnahme war: Die fenaco gab jährlich zwischen 156 und 215 Mio. Franken für Infrastrukturen und Arbeitsplätze aus. In den vergangenen fünf Jahren summierten sich diese Investitionen auf gegen 1 Mrd. Franken. Sie sind ein deutliches Signal an die...

Die Post bleibt im Dorf

Es begann als Pilotprojekt im Volg und wurde zum Erfolgsmodell: Die «Post im Dorfladen». Heute sind bereits über 200 Postagenturen – rund ein Drittel aller Annahmestellen – in Volg-Läden integriert. Dank dieser wirtschaftlichen Alternative zu herkömmlichen Poststellen ist gewährleistet, dass Postgeschäfte auch weiterhin im Dorf erledigt werden können, was zweifellos einem grossen öffentlichen Bedürfnis entspricht. Die Volg-Gruppe als Tochterunternehmen der fenaco unterstützte die Post seit Anbeginn dabei, ihren Service-Public für die Dorfbevölkerung mit sogenannten Postagenturen aufrecht zu erhalten, denn die rückläufige Kundenfrequenzen an den Schaltern hatte in vielen Gemeinden die...

Äpfel für Allergiker

Gegen 10 Prozent der Schweizer Bevölkerung leiden an einer Apfelallergie. Im Bereich Kernobst ist es der Geschäftseinheit fenaco Landesprodukte nun gelungen, über eine exklusive Partnerschaft mit dem Bayerischen Obstzentrum den Anbau und die Vermarktung von neuen Apfelsorten für Allergiker für die Schweiz zu sichern. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch die Vermehrung der Bäume im Inland vorgesehen. Die neuen Apfelsorten entsprechen der heutigen Erwartungshaltung von Konsumenten anGeschmack, Aussehen und Lagerfähigkeit. Sie werden derzeit in Standorttests von hiesigen Produzenten...

Dank LED-Leuchten viel Strom gespart

Im Rahmen des Projekts «Fit für die Zukunft» hat sich die fenaco-LANDI Gruppe auch betreffend der Eindämmung des Stromverbrauch ein hohes Ziel gesteckt: Schritt für Schritt werden derzeit bei den einzelnen Standorten die herkömmlichen Beleuchtungen durch LED-Leuchtmittel ersetzt. Der Prozess wurde 2013 mit vier Pilotanlagen gestartet. Bis Ende 2015 wurden bereits 37 Projekte bei der Ramseier Suisse AG, der Ernst Sutter AG, der frigemo AG, im Stammhaus der fenaco sowie bei diversen LANDI umgesetzt. Dabei konnte ein Sparpotenzial von 317’000 kW/h Strom erschlossen werden. Die erzielte Einsparung entspricht dem Bedarf von über 60 Haushaltungen, in denen je vier Personen leben...

Dünger aus der Kläranlage

Für die Reinigung der Abwässer baute die Kartoffelverarbeiterin frigemo eine der modernsten Industriekläranlagen der Schweiz. Die Anlage generiert bis zu 7000 m3 Recyclingdünger pro Jahr, den die Landwirte aus der Region auf ihre Felder austragen können. Zu Tausenden ruckeln sie übers Förderband: Kartoffeln, überzogen mit brauner Erde, aus denen nur wenig später Pommes Frites, Flocken oder Kroketten werden. Über 50 000 Tonnen Kartoffeln werden jedes Jahr von der fenaco Tochterunternehmung in Cressier (NE) verarbeitet. Einer der ersten Verarbeitungsschritte ist die Reinigung. Dadurch fallen rund 400 000 m3 Abwasser pro Jahr an. Seit 40 Jahren wird dieses Prozessabwasser...

Bei jedem Wetter „frisch und fründlich“

Durch die Belieferung von gegen 900 Detailhandels-Verkaufsstellen in der ganzen Schweiz erfüllt die Volg Konsumwaren AG – eine Tochtergesellschaft der fenaco – ein grundlegendes gesellschaftliches Erfordernis mit einer marktwirtschaftlichen Lösung. Das ist Corporate Social Responibility in Reinkultur. Dorfläden versorgen gerade auch in abgelegenen Berggebieten Bewohner und Feriengäste regelmässig mit Gütern des täglichen Bedarfs. Und das bei jedem Wetter, frisch und fründlich. So beliefert die Volg Konsumwaren AG neben Bergregionen im Berner Oberland, dem Entlebuch, dem Oberwallis und anderen mehr derzeit allein im Kanton Graubünden 116 Verkaufsstellen (76 Volg-, 10 Prima- und 30...

fenaco belohnt CO2-Sparer

Die fenaco Genossenschaft hat 2013 mit dem Bundesamt für Umwelt eine Zielvereinbarung unterschrieben. Sie will ihre CO2-Emissionen bis 2020 um 15 Prozent senken. Dieses Ziel ist nur dann zu erreichen, wenn alle Abteilungen und Tochtergesellschaften dabei mithelfen und sich anteilmässig an der Reduktion beteiligen. Deshalb hat die fenaco per 1. Januar 2016 ein neues, internes Anreizsystem geschaffen. Alle von der CO2- Abgabe befreiten Standorte, die das für sie vorgegebene Ziel übertreffen – also noch weniger CO2 ausstossen, als vereinbart wurde –  werden belohnt: Sie erhalten pro eingesparte Tonne CO2 von der Unternehmensleitung am Jahresende...

Frittieren mit Schweizer Rapsöl

Die fenaco Genossenschaft setzt auf Frittieröl aus der Schweiz: Seit 2008 produziert das Tochterunternehmen frigemo ihre Pommes-frites mit Schweizer Rapsöl, anfänglich zu 93 Prozent, seit 2013 zu 100 Prozent. Raps ist die wichtigste in der Schweiz angebaute Ölpflanze. Auf 20‘000 Hektaren blühen von April bis Mai Rapspflanzen und lassen die Landschaft in einem intensiven Gelb erstrahlen. Die schwarzen Rapskörner enthalten rund 40% Öl und werden in heimischen Ölmühlen mechanisch gepresst. Rapsöl gilt aufgrund seiner Inhaltsstoffe als sehr bekömmlich mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Durch Züchtung und Sortenselektion ist es gelungen, die nötige...

Bauen auf Schweizer Holz

Das Engagement der fenaco-LANDI Gruppe für die Waldwirtschaft ist gross. Zwischen 1995 und 2015 wurden für den Neubau von LANDI-Läden über 150’000 Kubikmeter Holz aus Schweizer Wäldern genutzt. Auch beim Aus- und Umbau des Leistungszentrums von Steffen-Ris in Bätterkinden (BE) – es dient der Lagerung und Verarbeitung von Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln – setzte die fenaco Genossenschaft auf Konstruktionsholz aus Schweizer Wäldern. Die Eckdaten des am 16. August 2013 eröffneten, von der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft ausgezeichneten Projekts sind eindrücklich: Für die 210 Meter lange Halle wurden rund 1300 Kubikmeter Holz verwendet, davon stammen 85% ...

Heizen mit Schweizer Holz

Die fenaco baut nicht nur mit Schweizer Holz, sie engagiert sich auch für den Absatz des CO2-neutralen Energieträgers aus Schweizer Wäldern. Die Tochterunternehmung AGROLA ist Marktführerin im Vertrieb von Holzpellets. Von den 2014 abgesetzten Pellets stammten über 80% aus Schweizer Produktion. Die LANDI bieten ihren Kundinnen und Kunden neben Holzpellets und Kleinpackungen auch konfektioniertes Schweizer Brennholz in praktischen Ster-Gebinden an. 2014 wurden 3’000 solcher Einheiten abgesetzt und insgesamt rund 5’000 Tonnen Brennholz aus Schweizer Wäldern verkauft...

Wärmendes Engagement in Finsterwald

Dank der finanziellen Unterstützung der Schweizer Berghilfe und der fenaco konnte in Finsterwald eine neue Heizzentrale installiert und 900 Waldbesitzern die Abnahme von Restholz gesichert werden. Ohne ihn wäre es kalt geworden an Weihnachten. Ohne ihn hätten die Bewohner von Finsterwald (LU) im Entlebuch an Heilig Abend möglicherweise in einer ungeheizten Kirche gefeiert. 200 Personen müssten ihre Wohnungen und Häuser mit Heizöl oder anderen Energien heizen und ohne ihn hätten 900 Lieferanten, davon 90 Prozent Bauern, ein kleineres Einkommen – dauerhaft. Ohne den Förster Peter Thalmann mit seiner Entlebucher Waldholz GmbH gäbe es den Wärmeverbund Finsterwald wohl...

Lohnende Investition in die Zukunft

Das Landwirt-Paar Clalüna konnte mit Hilfe der fenaco ein zweites Standbein in Ardez (GR) aufbauen. Seit Juni 2015 führen Marianna und Fredi Clalüna zusätzlich zu ihrem landwirtschaftlichen Betrieb mit Schafen, Mutterkühen und Ziegen neu auch eine Besenbeiz. Ein doppelter Gewinn: Denn nun kann das Ehepaar die Berggäste, die in den Sommermonaten Clalünas Angebot "Schlafen im Stroh" beanspruchten von A bis Z betreuen. Dieses fenaco Engagement entstand im Rahmen einer Kooperation mit der Schweizer Berghilfe, mit welcher die fenaco Projekte in Bergregionen fördern will, die den Landwirten ihre Zukunft sichern. "Ohne diese Hilfe hätten wir unser zweites...

fenaco setzt ein Zeichen für umweltfreundliche Fahrzeuge

Wenn Aufgabe und Betriebsalltag es erfordern, können fenaco-Mitarbeitende ein ihnen persönlich zugeteiltes Geschäftsfahrzeug beantragen. Im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung legt die fenaco Wert darauf, dass ihre Belegschaft umweltfreundlich unterwegs ist. Deshalb entschied die Geschäftsleitung kürzlich, die Hürden  für die Beschaffung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen abzubauen.  Da der Kaufpreis für solche Personenwagen in der Regel höher und die Betriebskosten tiefer sind als für vergleichbare Benzin- oder Dieselfahrzeuge, steht Mitarbeitenden, die einem Hybrid- oder Elektroauto den Vorzug geben ab September 2015 im Durchschnitt ein um rund ein Drittel...

Steigerung der Energieeffizienz

Mit dem internen Projekt "Fit für die Zukunft" hat sich die fenaco Genossenschaft das ambitionierte Ziel gesetzt, in den nächsten 10 Jahren die Energieeffizienz jährlich um 2% zu steigern. Dazu müssen alle rund 80 Tochtergesellschaften und Bereiche für jedes Jahr Kurzstrategien und Zielsetzungen festlegen. Denn, die eingesparte Energie ist die sauberste und günstigste Energie. So werden etwa konventionelle Leuchtmittel mit LED-Leuchten ersetzt. Elektrische Antriebe, Pumpen oder Druckluftnetze und vieles mehr auf Energie Effizienz geprüft und Massnahmen abgeleitet. Das Milchmischwerk in Sursee wurde im Rahmen eines Grossprojektes von der UFA saniert und auf Energieeffizienz...

Partnerin der Schweizer Berghilfe

Im Rahmen der Offensive «Engagement» hat die fenaco mit der Schweizer Berghilfe 2015 eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Mit diesem Engagement trägt sie den erschwerten Rahmenbedingungen der Bergregionen Rechnung und unterstützt die landwirtschaftliche Bergbevölkerung bei ihrer nicht einfachen Arbeit zusätzlich. Mit einem namhaften Beitrag sollen zukünftig Projekte gefördert werden, die initiativen Landwirten oder landwirtschaftlichen Gemeinschaften eine bessere Zukunft versprechen. Die Partnerschaft mit der Berghilfe dauert vorerst fünf Jahre bis 2020. ...

Fonds für Landwirtschaftsbetriebe in Not

Die fenaco unterstützt die Landwirte bei der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Unternehmen. Damit leistet sie einen bedeutenden Beitrag zur Ernährungssicherheit und zur Bewirtschaftung des Lebensraums in der Schweiz. Parallel zu diesem Grundauftrag und eigentlichen Unternehmenszweck hat die fenaco per 1. Juli 2015 nun einen Fonds für landwirtschaftliche Not- und Härtefälle geäufnet. Mit ihm will sie rasch und unbürokratisch helfen können, wenn Landwirtschaftsbetriebe durch Elementarschäden oder andere Ereignisse wirtschaftlich betroffen sind. Die Anträge auf Hilfeleistung haben über die örtliche LANDI zu erfolgen. Ist diese bereit, einen Drittel der benötigten Naturalleistungen...

Förderung der Energieautarkie durch Solarstrom

Die fenaco Genossenschaft hat 2015 eine Mehrheitsbeteiligung am Schweizer Photovoltaik-Anlagenbauer Solvatec erworben. Sie unternimmt damit einen weiteren Schritt, um sich im Geschäftsfeld Energie als nachhaltige Anbieterin für Produzenten und Konsumenten im ländlichen Raum zu positionieren. Dies mit dem Ziel im Energiegeschäft langfristig alternative Handlungsoptionen zu den fossilen Energieträgern zu finden und marktfähig zu machen. Die fenaco-Tochter AGROLA hat sich in den vergangenen Jahren bereits die Marktführerschaft im Verkauf von CO2-neutralen Holz-Pellets erarbeitet. Mit dem Einstieg beim Photovoltaik-Anlagenbauer Solvatec holt sich die fenaco nun eine umfassende...

Agro-Food-Praktikum für ETH-Studierende

Auf Initiative der fenaco wird voraussichtlich ab Herbst 2016 zusätzlich ein Berufspraktikum in einer vor- und nachgelagerten Organisation der Land- oder Lebensmittelwirtschaft ins Studium der Agrarwissenschaft der ETH Zürich integriert. Über 20 Unternehmen und Institutionen der Agro-Food-Branche sind daran interessiert, Berufspraktika anzubieten. Die Absolventen bestätigten, dass die ETH im Agrarbereich sehr gute Forschung macht. Verbesserungsbedarf wurde hingegen bei der Praxisrelevanz gesehen. Studierende wollen im Studium auch die praktischen Grundlagen der Agro-Food-Branche kennen lernen und berufsqualifizierende Schlüsselqualifikationen erwerben. Hier setzt das von der...

60'000 Portionen Pommes für „Tischlein deck dich“

In der Zusammenarbeit mit der Organisation «Tischlein deck dich» bringt die fenaco-Tochter frigemo seit Anfang 2014 Pommes-frites mit einem Warenwert von 200’000 Franken pro Jahr in den Kreislauf zurück. Früher entsorgte sie von der Norm abweichende Pommes-frites oder Kroketten über den Futtertrog. Das ist die kostengünstigste Variante. Heute packt sie diese einwandfreien, aber abweichenden Produkte für die Organisation «Tischlein deck dich» ab und spendet sie – ein Novum in der Branche. Pro Jahr spendet die fenaco auf diese Weise eine Menge von rund 67 Tonnen Lebensmittel, davon auch rund 10’000 kg Pommes-frites. Das entspricht rund 60’000 Teller-Portionen. Mit diesem Vorgehen, das...

Förderung der Bienen durch das Api-Center von UFA Samen

Die Landwirtschaft ist auf Bienen und andere bestäubende Insekten angewiesen. UFA-Samen und die fenaco Genossenschaft unterstützen deshalb die Imkerei mit dem neuen Bereich "Api-Center". Das Api-Center wurde 2014 eingerichtet mit dem Ziel, die Schweizer Imker mit günstigen Produktionsmitteln zu versorgen und die Magazinimkerei zu fördern.

Von 100 Franken, die wir heute in der Schweiz für Lebensmittel ausgeben, kann ein Anteil im Wert von 70 bis 80 Franken nur dank Bestäubung durch Insekten entstehen. Besonders für Obst und Gemüse, aber auch für Beeren, Kräuter und Gewürze sind Honigbienen, Hummeln und Wildbienen unverzichtbar. Honigbienen sind die...

Donau Soja für einen gentechnikfreien Sojaanbau

Die Abhängigkeit von Soja aus Übersee ist zu einem zentralen Thema in der europäischen Futtermittelversorgung geworden. Als unabhängiger und gemeinnütziger Verein wurde aus diesem Grund 2012 der Verein «Donau Soja» gegründet mit dem Ziel den gentechnikfreien europäischen Sojaanbau nachhaltig zu fördern. Als Vereins-Mitglied der ersten Stunde unterstützt und fördert die fenaco Genossenschaft den Soja-Anbau in der Donau-Region. Mittels Vertragsanbau wird den Produzenten aus der Donau-Region ein sicherer und fairer Preis für ihr Produkt bezahlt, um in gezielten Beschaffungsprojekten einen Mehrwert für europäische Soja zu schaffen. In stufenübergreifenden Projekten soll dieser...

Engagement für Hochstammobstbäume

Mit jährlich bis zu 70‘000 Tonnen ist die RAMSEIER Suisse AG die grösste Abnehmerin von Schweizer Mostobst. Sämtliche RAMSEIER Produkte – Süessmost, Apfelschorle und Suure Moscht naturtrüeb – stellt das Schweizer Traditionsunternehmen mit mindestens 50% Hochstamm-Mostobst her. 2014 lanciert die RAMSEIER Suisse AG eine neue «naturtrüebe» Produktlinie, den «Hochstämmer». Dieser süsse Obstsaft besteht zu 100% aus gepressten Schweizer Äpfeln und Birnen von Hochstammbäumen. Eine Besonderheit des «Hochstämmer» ist der hohe Birnenanteil von 25 Prozent, der für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis sorgt. ...

Dank Fahrzeugtelematik Transportwege minimieren

Mit der Traveco Transporte AG verfügt die fenaco über ein Logistikunternehmen, das mit über 280 Camions jährlich nahezu 3 Mio. Tonnen Güter transportiert. Hier erfolgte 2013 die Einführung der Telematik. Auch die 40 LKW der fenaco - Tierhandelsorganisation Anicom
werden mit der Fahrzeugtelematik ausgerüstet: Ziel dieser Innovation ist es Transportkosten, Transportwege und Transportzeiten zu minimieren, um Energie und Kosten zu sparen und die Tiere so kurz und stressfrei wie möglich zu transportieren. Die Auftragserteilung an die Chauffeure erfolgt jetzt systemunterstützt. Der aktuelle Standort der Fahrzeuge ist für den Disponenten jederzeit ersichtlich. So können die Routen zur effizienteren Abwicklung...

Biologischer Pflanzenschutz aus der Luft

«Im Kampf gegen den schädlichen Maiszünsler setzen die Bauern auf die zivile Luftwaffe. Multicopter heisst die kleine Drohne, die über den Feldern punktgenau Eier der nützlichen Schlupfwespe abwirft. 500 Hektaren werden so dieses Jahr biologisch behandelt», schrieb Brigitte Mader in einem ausführlichen Bericht von SRF im Juni 2014. Dieses biologische Pflanzenschutzmittel stellt die fenaco mit ihrem Bereich «UFA-Samen Nützlinge» bereit. Dem Landwirt die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln einfach, praktikabel und arbeitssparend zu gestalten, der biologischen Bekämpfungsmethode Vorschub zu leisten sowie einen wirkungsvollen Boden- und Anwenderschutz zu gewährleisten...

Engagiert für Energie und Umwelt

Die fenaco nutzt Energie effizient, reduziert den CO2-Ausstoss und fördert den wirtschaftlichen Einsatz sowie die Verbreitung von erneuerbaren Technologien. Dies auch mit ihrem Engagement im AgroCleanTech-Netzwerk (ACT). Hier unterstützt sie seit 2012 Projekte im Bereich erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz in der Schweizer Landwirtschaft. So fördert sie für Bauernfamilien die Chance zusätzlich zu ihrem angestammten Tätigkeitsfeld auch als Energiewirte tätig zu werden, beispielsweise mit der Nutzung von Sonnenenergie, Biomasse, Erdwärme, energieeffizienten Gebäudesanierungen oder Wärmerückgewinnungsprojekten. Ein Energieprojekt für die Bauern...

Das Pilotprojekt «Agroforst»

Der Begriff «Agroforst» bezeichnet die Kombination von Bäumen mit einer Acker- oder Grünlandkultur. Dabei kombinieren Landwirte Hochstammobstbäume mit Unterkulturen wie Getreide, Raps, Futtergras, Zuckerrüben oder Kartoffeln. In der Schweiz ist diese Technik noch weitgehend unbekannt, es existieren aktuell lediglich rund ein Dutzend kleinere Versuchsfelder. Die fenaco Tochtergesellschaft frigemo in Cressier lancierte 2013 gemeinsam mit den Projektpartnern Unilever-Knorr, Agridea und dem Landwirt David Steinman aus Cressier auf einer 1.5 ha grossen Landparzelle (die erste im Kanton Neuenburg) dieses innovative Projekt. So wurden 54 hochstämmige...

Die fenaco reduziert den CO2-Ausstoss weiter

Der Anspruch der fenaco als Genossenschaft nicht nur wirtschaftlich und sozial, sondern auch ökologisch nachhaltig zu handeln, hat 2009 zur Gründung der Dienstleistungseinheit «Energie und Umwelt» geführt. Diese Abteilung unterstützt primär die interne Umsetzung von Klima- und Nachhaltigkeitszielen. Sie begleitet die Engagements zur Energieeffizienz in der fenaco, sorgt für die Vernetzung von Fachwissen sowie die Sensibilisierung und Ausbildung von Mitarbeitenden. Erste Leistungsausweise liegen vor. So hat die fenaco alle ihre rund 200 Standorte mittels einer verbindlichen Zielvereinbarung erfolgreich zur CO2-Reduktion verpflichtet und 2013 den Fokus auf umfassende...

Swiss-Farmer Power in Inwil

Die fenaco beteiligte sich 2006 an der damals ersten grossen Biogasanlage der Schweiz. Die unter dem Namen Swiss-Farmer Power bekannte Anlage steht im luzernischen Inwil und ging 2008 in Betrieb. Sie verarbeitet jährlich bis zu 16’000 Tonnen feste und 45’000 Tonnen flüssige Biomasse zu gebrauchsfertig aufbereitetem und und gereinigtem Biogas (in Erdgasqualität).

Das Biogas wird ins öffentliche Erdgasnetz eingespeist und kann als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge oder zum Heizen verwendet werden. Biogas ist CO2-neutral und ermöglicht dadurch eine markante Reduktion der Treibhausgasemissionen. Biogas ist eine sinnvolle und äusserst umweltschonende Alternative zu anderen Treibstoffen. ...

fenaco fördert nachhaltig produzierte Soja

Soja ist ein zentraler Rohstoff zur Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere. Die Beschaffung von Soja aus verantwortungsbewusster Produktion hat für fenaco oberste Priorität. Aus diesem Grund sind wir Mitglied im "Sojanetzwerk Schweiz". Das erklärte Ziel vom Soja Netzwerk ist es, den Importanteil an verantwortungsbewusster und nachhaltiger Soja auf 90 % zu erhöhen. Die Soja-Importe der fenaco 2013 aus Brasilien erreichen bereits die Zielsetzung des Netzwerkes und sind entweder ProTerra- oder RTRS zertifiziert.

Seit 2004 unterstützt die fenaco das Projekt von WWF und Coop, die sogenannten «Basler Kriterien» für einen verantwortungsbewussten Sojaanbau, indem sie dem Import...

Für eine produzierende Schweizer Landwirtschaft