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Schweizer Rüebli fördern Biodiversität

Um die Umweltbelastung bei der Nahrungsmittelproduktion wirksam zu verringern und somit die Artenvielfalt zu unterstützen, hat SV Schweiz ein Joint Venture mit den Partnern frigemo, einem Unternehmen der fenaco Genossenschaft, WWF Schweiz und IP-SUISSE ins Leben gerufen. Das Ergebnis: Im Sommer 2016 kommen nun zum ersten Mal Rüebli, die vollumfänglich dem IP-SUISSE-Standard entsprechen, auf den Schweizer Markt und damit in die SV Restaurants wo durchschnittlich 250 Tonnen Rüebli von den Gästen in den SV Personalrestaurants und Mensen pro Jahr gegessen werden.

IP-SUISSE ist eine Vereinigung von 20‘000 Bäuerinnen und Bauern, die auf ihren Familienbetrieben umweltschonend und tiergerecht Lebensmittel für den täglichen Bedarf produzieren. IP-SUISSE-Produkte sind gentechfrei und werden weitgehend ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hergestellt. Die Labelbetriebe fördern aktiv die Biodiversität. Mit gezielten Massnahmen schaffen IP-SUISSE Bauern Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Zudem wird der Schutzraum der Bienen gefördert, indem der Karottenproduzent artenreiche Blumenwiesen – so genannte Bienenweiden – anlegen muss.

Einen wichtigen Teil zur erfolgreichen Lancierung der IP-SUISSE-Rüebli tragen die fenaco Genossenschaft und ihre Tochtergesellschaft frigemo bei. Dank der guten Geschäftsbeziehungen und beidseitig hohem Interesse am Thema Nachhaltigkeit sowie in Zusammenarbeit mit IP-SUISSE und der Beratung durch den WWF Schweiz konnte das Gemeinschaftsprojekt ins Leben gerufen werden. «Ökologie und die Produktion von Lebensmitteln sind ein untrennbares Geschwisterpaar. IP-SUISSE steht als erfolgreiches Label für diese Verbindung, die unserer Umwelt zugutekommt», erklärt Daniela Hoffmann, Landwirtschafts- und Biodiversitäts-Expertin vom WWF Schweiz.

fenaco Engagement, 2. Juni 2016