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Bekenntnis zur Produktion von nachhaltigen Eiweissfuttermitteln

Zusammen mit renommierten Partnern aus Deutschland, darunter Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und McDonald’s, engagiert sich fenaco als Mitglied des «Forums Nachhaltigere Eiweissfuttermittel». In einem am 19. Oktober 2017 veröffentlichten Positionspapier bekennen sich die Forumsmitglieder dazu, nachhaltige Eiweissfuttermittel zu verwenden und zu fördern. Die Aktivitäten des Forums fokussieren sich auf Deutschland, haben aber – auf Grund der internationalen Warenströme, in die auch die Schweiz eingebunden ist – grosse Auswirkungen über die Grenzen hinweg.

Das Forum geht auf eine Initiative der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und des WWF Deutschland im Jahr 2013 zurück. In einem Dialogprozess hat der WWF Deutschland seit Oktober 2014 – mit Fördermitteln der deutschen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) – die Fortsetzung verantwortlich übernommen.

Die Mitglieder senden ein klares Signal, dass die Akteure ihre Verantwortung wahrnehmen und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen in der gesamten Wertschöpfungskette «Eiweissfuttermittel» verbessern wollen. Dies betrifft eine nachhaltigere Produktion von Soja in Lateinamerika, ebenso wie in Europa; sowie – im Rahmen der Möglichkeiten – den Einsatz von heimischen Eiweissfuttermitteln in der Fütterung und damit die Integration von Leguminosen in der Fruchtfolge.

fenaco unterstützt die Schweizer Landwirte mit einer breiten Palette an hochwertigen Produkten und Dienstleistungen bei der Herstellung von sicheren und gesunden Lebensmitteln. Im Handel mit Futtermitteln und Getreide arbeitet fenaco dafür mit sorgfältig ausgewählten Partnern im In- und Ausland zusammen. Einerseits kann fenaco damit die internationale Kompetenz erhöhen, andererseits generiert sie Nutzen für die Mitglieder der LANDI Genossenschaften, in deren Händen die fenaco Genossenschaft liegt.

fenaco Engagement, 10. November 2017

  • Nachhaltigere Eiweissfuttermittel – dazu bekennen sich die Akteure der Wertschöpfungskette. Und sie tauschen sich regelmässig aus. (Foto: eiweissforum.de)
  • 80 Prozent der Sojabohnen stammen heute aus Amerika. Für die Ausweitung der Ackerfläche wurden riesige Wald-, Grasland- und Savannenflächen umgewandelt. Im Bild: Sojafeld in Brasilien. (Foto: eiweissforum.de)
  • Luzerne, Ackerbohne, Erbse und Raps: Heimische Futterrohstoffe sollen vermehrt zum Einsatz kommen. (Foto: eiweissforum.de)