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fenaco steigt ins Geschäft mit Photovoltaik-Anlagen ein

14.04.2015

Die fenaco Genossenschaft hat per Ende März eine Mehrheitsbeteiligung am Schweizer Photovoltaik-Anlagenbauer Solvatec erworben. Sie unternimmt damit einen weiteren Schritt, um sich im Geschäftsfeld Energie als nachhaltige Anbieterin für Produzenten und Konsumenten im ländlichen Raum zu positionieren. Die fenaco-Tochter AGROLA, Betreiberin eines der grössten Tankstellennetze der Schweiz, hat sich in den vergangenen Jahren bereits die Marktführerschaft im Verkauf von Holz-Pellets erarbeitet. Mit dem Einstieg beim Photovoltaik-Anlagenbauer Solvatec holt sich die fenaco nun eine umfassende Kompetenz im Solargeschäft an Bord. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Für die Landwirtinnen und Landwirte bedeuten die Angebote der Solvatec eine neue Möglichkeit, ihre Betriebe wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Mit Unterstützung der lokal verankerten LANDI Genossenschaften können sie kosteneffiziente Anlagen erwerben und damit die Abhängigkeit von Strom aus der Steckdose reduzieren. Mit einer persönlichen Beratung vor Ort plant und baut die Solvatec, auf Wunsch unter Einbezug des lokalen Gewerbes, langlebige und wartungsarme Photovoltaik-Anlagen. In einer ersten Phase führt die fenaco drei Pilotprojekte mit LANDI Genossenschaften durch, um die spezifischen Kundenbedürfnisse im Bereich der Landwirtschaft abzuklären.

«Dies ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der fenaco Genossenschaft und in der Umsetzung unserer neuen Unternehmensstrategie», sagt Martin Keller, Vorsitzender der Geschäftsleitung der fenaco. «Ich freue mich, dass wir unser Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien gemeinsam mit der Solvatec verstärken können.»
«Wir sehen im Solarenergiemarkt attraktive Möglichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe», sagt Daniel Bischof, Leiter des Geschäftsfeldes Energie und Mitglied der Geschäftsleitung fenaco. «Die Preise für Solarstromanlagen sind stark gesunken, während die Kosten für Strom aus der Steckdose nach oben zeigen.»
Für die Solvatec bedeutet die Partnerschaft mit der fenaco der Beginn einer weiteren Expansionsphase. «Dank der genossenschaftlichen Struktur der fenaco und ihrem breiten Kundenstamm in der Landwirtschaft haben wir die einmalige Gelegenheit, ein neues Kundensegment zu adressieren, das in der Vergangenheit nicht im Fokus unserer Aktivitäten stand», sagt Dominik Müller, Gründer und Mitinhaber der Solvatec.

Über die fenaco Genossenschaft

Die fenaco ist das Gemeinschaftsunternehmen der Schweizer Bauern. Die Genossenschaft, 1993 gegründet, ist in der Hand von 240 LANDI mit rund 44000 Mitgliedern, mehrheitlich Landwirte. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte die fenaco rund 6 Milliarden Franken um und beschäftigte 9130 Angestellte. Zu den bekanntesten Marken gehören die die Energievermarkterin AGROLA, Düngerhändlerin Landor, Futtermittelherstellerin UFA, Getränkeproduzentin RAMSEIER, Fleischverarbeiter Ernst Sutter AG (Suttero), die Detailhändler Volg und LANDI.

Über Solvatec

Die vom Elektroingenieur Dominik Müller 1998 gegründete Solvatec AG mit Sitz in Basel und einer Niederlassung in Carouge (Genf) ist auf dem Schweizer Solarmarkt mit rund 30 Mitarbeitenden ein führender Anbieter bei der Planung und dem Bau von Solaranlagen. Bis heute wurden mehrere hundert Anlagen realisiert – von Kleinanlagen für Einfamilienhäuser bis zu Projekten im Megawattbereich auf Dächern von Industriegebäuden. Zu den Leistungen der Solvatec gehören neben der Anlagenüberwachung auch Speicher- und Warmwasserlösungen, sowie farbige Solarmodule für innovative Anwendungen bei Fassaden und Dächern.

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Für eine produzierende Schweizer Landwirtschaft