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fenaco importiert nachhaltig produziertes Soja

Der Import von Sojaschrot in die Schweiz ist unerlässlich, weil unser Land nicht in der Lage ist, genügend eiweisshaltiges Futter zu produzieren, um die einheimischen Nutztiere zu ernähren. Der Soja-Import wird im Stammhaus der fenaco durch die Geschäftsbereichsgruppe „Getreide, Ölsaaten, Futtermittel“ (GOF) vorgenommen. GOF importiert heute rund die Hälfte des in die Schweiz eingeführten Sojaschrots. Die fenaco hat sich zum Ziel gesetzt bereits 2006 mindestens 50% ihres Soja-Umsatzes unter der Marke „Proforest“ zu verkaufen. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll der Anteil an Sojaschrot mit Nachhaltigkeitszertifikat auf 75% angehoben werden.

Als Unternehmen der Schweizer Bauern ist die fenaco dem Grundsatz der Nachhaltigkeit verpflichtet, denn nur ein sorgsamer Umgang mit der Natur führt zu langfristigem Erfolg. Entsprechend steht die fenaco einem nachhaltigen Soja-Anbau in Brasilien, wie er in den „Basler Kriterien“ vom WWF Schweiz definiert ist, positiv gegenüber. Die fenaco unterstützt die Idee, indem sie dem Import von nachhaltig produziertem und entsprechend zertifiziertem Soja den Vorzug gibt, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit der nachgelagerten Stufen (Mischfutterhersteller, Tierhalter uam.) zu vernachlässigen. Entsprechend wird die fenaco alles daran setzen, dass sie den für die Nachhaltigkeit zu bezahlenden Mehrpreis selbst tragen kann.

Die fenaco hat sich beim nachhaltig produzierten Soja zu einem proaktiven Vorgehen entschlossen und will sich damit im Markt behaupten:

  • Die fenaco unterstützt das vom WWF Schweiz und Coop vor anderthalb Jahren lancierte Projekt für einen nachhaltigen Soja-Anbau (Basler Kriterien), indem sie ihr Import-Know-how und ihr Absatzpotential einbringt.
    Parallel dazu hat die fenaco die Marke „Proforest“ geschaffen. Sie gewährleistet die Identifikation von nachhaltig produziertem brasilianischem Sojaschrot im Schweizer Markt.
  • Der Einsatz von „Proforest“ darf bei den Mischfutterwerken und Tierhaltern keine technischen Schwierigkeiten oder höhere Produktionskosten verursachen, bzw. darf nicht dazu führen, dass diese Soja-Sorte getrennt verarbeitet oder verfüttert werden muss. Vielmehr muss die Tatsache im Vordergrund stehen, dass mit dem Kauf von nachhaltig produziertem Soja dem Grundgedanken nachgelebt wird.
  • Deshalb hat sich die fenaco zum Ziel gesetzt bereits 2006 mindestens 50% ihres Soja-Umsatzes unter der Make „Proforest“ zu verkaufen (50´000 Tonnen).
  • In den nächsten zwei bis drei Jahren soll der Anteil an Sojaschrot mit Nachhaltigkeitszertifikat auf 75% angehoben werden, ein angesichts von Versorgungssicherheit und Austausch von Pflichtlagerware derzeit wohl maximaler Wert.

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